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| Ist die Großregion, die treibende Kraft der EU ? |
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Die Großregion war lange eine treibende Kraft des europäischen Aufbauwerks. Übrigens hat sie immer an diesem Aufbauwerk teilgenommen.
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european institute of cultural routes |
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| Claire Soriano |
| 02 September 2009 |
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| Ist die Großregion, die treibende Kraft der EU ? |
In die 20. Jahre hat sie in Colpach, auf die belgische Grenze, einen multikulturellen und zweisprachigen Dialog empfangen. Im Schloss von Emile Mayrisch und Aline Mayrisch de Saint-Hubert haben sich mehrere Künstler und Intellektuellen wie André Gide, Karls Jaspers, Hermann Graf Keyrserling oder Jules Romain getroffen, um über die friedliche und föderalistische Neuordnung Europas zu debattieren.
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1951 betraf die ehemalige Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl dem Territorium der aktuellen Großregion. Der Begründer dieser am 9. Mai 1950 vorgestellten gemeinsamen Oberautorität wurde den damaligen französischen Außenminister Robert Schuman, der in der Großregion geboren wurde. Die gemeinsame Oberautorität hatte vor, die deutsche und französische Produktion von Kohle und Stahl zu leiten. Von einem deutschen Vater und einer luxemburgischen Mutter wurde Robert Schuman schon in seiner Kindheit mit diesem grenzüberschreitenden Territorium konfrontiert, dessen Nationalität je nach Kriege wechselte. Seine Erfahrung in der Großregion hat seinen Wille eine vereinte, demokratische und friedliche Europa zu schaffen beeinflusst. Während mehrere Jahrzehnte hatte das deutsch-französische Paar mit mindestens einem Mitglied, den aus der Region stammte, die Vorwärtsbewegung des europäischen Aufbauwerks ermöglicht.
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Robert Schuman hat auch vor der EGKS die Gründung des 1949 Europarates in Straßburg eingeführt. Der Europarat hat vor, die demokratische Stabilität und die Unverletzung der Menschenrechte zu gewährleisten.
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Nach dem Scheitern der 1954 europäischen Verteidigungsgemeinschaft haben zwei wichtige Personalitäten das europäische Nachfassschreiben und die Verabschiedung der Römischen Verträge ermöglicht : den damaligen belgischen Minister Paul-Henri Spaak und den damaligen luxemburgischen Präsidenten Joseph Bech.
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Danach hat der luxemburgische Minister Pierre Werner die Gründung eine Währungsunion vorgeschlagen, die Schengen Übereinkommen wurden auf die Mosel unterzeichnet, Helmut Kohl hat an die Verabschiedung der einheitlichen europäischen Akte und des Vertrags von Maastricht teilgenommen, der Plateau von Kirchberg hat europäischen Institutionen empfangen und die erste europäische Schule wurde in Luxemburg gegründet...
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