Mehrere Dörfer in Luxemburg wurden auf Grund ihres stimmigen Charakters als Pilotprojekte ausgewählt und konnten so von Restaurationsarbeiten, unter dem Namen „Eist Duerf soll liewen“ und auf den Erhalt des Kulturerbes basiert, profitieren.
Michel Thomas-Penette |
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european institute of cultural routes |
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| Michel Thomas-Penette |
| 21 March 2009 |
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Mehrere luxemburgische Dörfer, auserwählt als Pilotprojekte auf Grund ihres stimmigen Charakters, konnten so von großflächig angelegten Restaurationskampagnen, die den Namen „Eist Duerf soll liewen“ tragen und auf den Erhalt des Kulturerbes basieren, profitieren.
Gleichzeitig wurden Angebote für die Ausbildung von Künstlern erweitert, ebenso wie die Verfügbarkeit finanzieller Hilfen für Besitzer von Schätzen des öffentlichen Interesses, die gerne mehr Aufmerksamkeit darauf lenken würden.
Die Kampagne wurde Ende der 1970ern von dem Amt für nationale Sehenswürdigkeiten und Denkmalschutz, welches dem Kulturministerium untergeordnet ist, initiiert.
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Tafel des Projektes "Eist duerf soll liewen"
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Restaurationsarbeiten
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Die Erfolge der Kampagnen lassen sich in den folgenden Dörfer sehen: Beckerich in der Nähe der belgischen Grenze (30 renovierte Bauernhöfe und eine barocke Kirche mit einem Kreuzgang), in Bourglinster, wo das Schloss, welches wieder in Staatsbesitz ist, verschiedene Konferenzen, Konzerte klassischer Musik sowie Kurse für bildende Künste beherbergt, in Christnach (dem ersten Pilotdorf 1980 und eines der stimmigsten Beispiele), in Esch-sur-Sûre (das Dorf der früheren Textilindustrie), in Lellingen, in Useldange (Europa Nostra Preis für Restauration), wo es inzwischen eine Tour für Blinde gibt, sowie in Wellenstein.
Arbeiten zur Förderung der Wiederbelebung oder Umnutzung öffentlicher und leerer Gebäude wurden der Kampagne ergänzend hinzugefügt. Diese Gebäude waren Gegenstand von Wettbewerben für neue und anspruchsvolle Architektur, für die Auswahl des äußeren Designs „Reflektionen der Region“, und kürzlich eine aktive Einschätzung der Landschaftsqualität der Dörfer.
Die anfängliche Arbeit des Amtes für nationale Sehenswürdigkeiten und Denkmalschutz des Großherzogtums war der Beginn einer grenzüberschreitenden Kooperation, die von der Gesellschaft für ländliche Umwelt- und Landschaftsentwicklung geleitet wird.
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